Oft gestellte Fragen (F.A.Q.)
Gibt es Hernien, die nicht endoskopisch operiert werden können?
Gibt es Risiken, die mit dem endoskopischen Eingriff verbunden sind?
Der endoskopische Eingriff geschieht unter örtlicher Betäubung. Schmerzt das?
Kann man im Rollstuhl enden, wenn eine Hernie nicht behandelt wird?
Wie lange kann ich nicht arbeiten?
Ich wurde bereits herkömmlich, in offener Weise operiert. Ist ein endoskopischer Eingriff noch möglich?
Mein Arzt teilte mir mit, dass ich eine Hernie habe. Wie geht es nun weiter?
Wie lang ist die Wartezeit für eine Untersuchung und eine Operation?
Werden die Operationskosten vergütet? Bezahlt die Krankenkasse?
1. Gibt es Hernien, die nicht endoskopisch operiert werden können?
Es gib immer noch Kollegen, die der Meinung sind, dass nicht alle Hernien endoskopisch entfernt werden können. Sie denken dann an sehr große Hernien oder Hernien mit losen, im Wirbelkanal befindlichen Sequestern (abgesprengte Stücke der Bandscheibe). Jedoch wurden in dem Dr.Hoogland Spine Center und durch die Zusammenarbeit mit der Firma Joi Max Instrumente und Operationstechniken entwickelt, durch die das Entfernen von beinahe allen Hernien möglich geworden ist, wo immer sie sich befinden und wie groß sie auch sein mögen.
2. Gibt es Risiken, die mit dem endoskopischen Eingriff verbunden sind?
Jede Operation bringt Risiken mit sich. Bei endoskopischen Eingriffen treten jedoch sehr selten Komplikationen auf. Denken Sie nur an Blutergüsse oder Wundschmerzen, die normaler weise nach ein paar Tagen verschwunden sind. Seit 2004 wurden bei uns mehr als 370 endoskopische Eingriffe am Rücken ausgeführt. Bis heute sind dabei keine ernsten Komplikationen aufgetreten. Die manchmal bei offenen Operationen gefürchteten Komplikationen, wie langwierige Beschränkungen der Nervenfunktionen, Narbenbildung und Wucherungen, postoperative Schmerzen, Instabilität der Wirbelsäule, erhöhtes Wundinfektionsrisiko, Blutungen und selbst Lähmungserscheinungen sind durch unsere minimal invasive Methode sehr unwahrscheinlich.
3. Der endoskopische Eingriff geschieht unter örtlicher Betäubung. Schmerzt das?
Durch die örtliche Betäubung können Komplikationen, die bei einer Vollnarkose auftreten können vermieden werden. Der Anästhesist bringt eine Tropfinfusion an, wodurch der Patient ein "Zufriedenheitsgefühl" bekommt, das als angenehm empfunden wird. Ein weiterer Vorteil der örtlichen Betäubung ist, dass der Patient schon kurz nach dem Eingriff wieder fit ist; darüber hinaus wird der Blutkreislauf weniger belastet. Die Belastung für das Herz ist deshalb auch viel kleiner als bei einer Operation unter Vollnarkose. Besonders bei Diabetikern ist auch das Infektionsrisiko geringer.
4. Kann man im Rollstuhl enden, wenn eine Hernie nicht behandelt wird?
Das stößt zum Glück nur wenigen Patienten zu. Wenn es doch passiert, wird das meistens durch eine akut auftretende, umfangreiche Hernie verursacht - mit darauf folgender Lähmung der Beine und dem Verlust der Kontrolle über die Blase und den Enddarm. Selbst durch einen rechtzeitigen operativen Eingriff kann in derartigen Fällen, ein bleibender Schaden vorkommen.
5. Wie lange kann ich nicht arbeiten?
Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit ist mit abhängig von dem Zustand des Patienten vor der Operation und die Art des Eingriffs der ausgeführt wird. Die meisten Patienten können schon eine Woche nach dem Eingriff leichte Büroarbeiten ausüben. Eine vollständige Genesung ist nach durchschnittlich 4 bis 6 Wochen gegeben.
6. Ich wurde bereits herkömmlich, in offener Weise operiert. Ist ein endoskopischer Eingriff noch möglich?
Die endoskopische Methode ist sehr vorteilhaft bei einer zweiten Rückenoperation, weil der Zugang nicht von der Rückenseite gewählt wird, (da wo sich das Narbengewebe gebildet hat) sondern längs der Flanke durch das Foramen.
7. Mein Arzt teilte mir mit, dass ich eine Hernie habe. Wie geht es nun weiter?
Sie können telefonisch (00-31-85-2103004) oder per E-Mail (info@rugkliniek-iprenburg.nl) Kontakt mit uns aufnehmen; wir informieren sie gerne über den weiteren Verlauf. So Sie eine aktuelle MRI Aufnahme haben, dann können Sie uns diese (gerne zusammen mit dem ausgefüllten Schmerzformular) zusenden; Sie bekommen dann von uns eine Empfehlung und einen Kostenrahmen zugeschickt.
8. Wie lang ist die Wartezeit für eine Untersuchung und eine Operation?
Normalerweise kann ein Termin innerhalb von Tagen gemacht werden. Auch sollte eine Operation innerhalb einer Woche statt finden können.
9. Werden die Operationskosten vergütet? Bezahlt die Krankenkasse?
Die Krankenkassen urteilen sehr unterschiedlich bei Vergütungen. Unsere Patienten bekommen darum schon früh einen Kostenrahmen für den Eingriff zur Vorlage bei Ihrer Versicherung, so dass sie schon vor dem ersten Besuch wissen woran sie sind - zumindest, was die Kosten angehen. Will Ihre Versicherung die Kosten nicht vollständig übernehmen, können sie eventuell auch einen Beitrag von Ihren Arbeitgeber oder einer Zusatzversicherung bekommen.




